Dienstag, August 16, 2016

Collis Clamat 2016

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben! Und weil der kleine Jordheimwikinger vergnügungssüchtig ist, muss er eben reisen. In diesem Fall auf das Collis Clamat (http://www.collis-clamat.de) nahe Wunsiedel. Der Event hatte UPs and DOWNs, wie jeder Event, aber ich möchte das WE nicht missen!


Die Anreise war diesmal sehr interessant, durch Krankheitsfall konnte ich nicht gemeinsam mit meiner Frau, den kindern und unserer Gruppenkollegin Steffi am DO anreisen, sondern erst am SA morgen. Geplant war, bis MO zu bleiben. Nachdem Steffi die Situation am DO souverän und dank der Hilfe einiger sehr netter Mit-Wikinger gemeistert hatte kam dann Verstärkung von jenseits des Beuteschemas nach - der fränkische Wehrbauer traf ebenfalls ein - am Freitag.

Collis Clamat ist, wie es die Webseite eben auch verspricht, ein Spektakel rund um die Belagerungsmaschinen der Hundlinge, ein Verein aus der Region. Und die sind schon beeindruckend. Auf dem Lagerplatz fand sich von Ambientefan über Einsteiger, Veteranen und “Profis” alles. Positiv fand ich, wie offen die Gruppen mit den Besuchern umgingen.

Eine der Hauptartaktionen des Events war sicher die “Lange Katharina”, die zu Fuss ihres Namensgebers, des Katharinenbergs mit seiner schön restaurierten Burgruine, steht! Mit dieser Lady wurde mehrmals scharf geschossen. Als jemand, der öfters deutsche und int. Schiedsstände erleben durfte, auch mit großem Kaliber, fand ich die Sicherheitsabstände eher mulmig, aber die Feuerwehr hatte es abgesegnet.
Den letzten “scharfen Schuss” findet ihr hier

Die Händler waren (für mich) durchwachsen, es waren einige wirklich gute Textilstände da, vor allem eine Thüringer Schneiderin hatte tolle Wikingerartikel, auch der Stoffhändler hatte tolle Ware. Bei den “Besucherständen” fiel angenehm auf, dass wenig bis kein Nepp im Angebot war. Ausnahmsweise fehlte mir ein Eisenwarenhändler, aber man kann nicht alles haben!

Richtig, richtig toll fand ich die Orga. Ich habe selten so viel Aufmerksamkeit erlebt. Angefangen bei den sanitären Anlagen bis hin zum EDEKA Lieferservice für die Lagernden! Hier können sich viele andere Veranstalter eine Scheibe abschneiden.

Die Besucher, die schubweise kamen waren sehr interessiert. Ich hatte nur wenig Werkzeug mit, weil ich eigentlich faul sein wollte, meine Versuche aus Langeweile dann nur mit dem kleinen Beil Werkzeug und Spielzeug herzustellen stießen dennoch auf reges Interesse und waren Keim für viele Gespräche.

Wie so oft, waren es vor allem die Menschen, die Reisen unvergesslich machen. Ich kam am SA ins Lager zurück, und plötzlich saßen da einige Wikinger, die auf Anhieb sympathisch waren. Und wie Wikinger es so an sich haben, was man hat gibt man nimmer her, daher wurden sie gleich auf einen Abend am Feuer verpflichtet. So kam es, dass unsere kleine 4 Mann Truppe mit 5 lieben Menschen den Abend am Feuer, bei Geschichten, Sagas und Trinksprüchen verbrachte. So ging ein schöner Abend am nächsten Morgen zu Ende! Die Kirsche auf dem Schmandfladen war, dass eben jene Wikis schon am nächsten Morgen wieder da waren. Wie schon Hägar sagte: Ein Wikinger braucht nicht viel, ausreichend Essen, gute Freunde und ein Stück Land, England zum Beispiel! Bis auf die Insel, hatten wir alles!

Leider, leider ist wo Licht, da auch Schatten. Einige Lagernden, die leider nicht effektiv identifizierbar waren, nennen wir sie die “Brüder Schluckspecht in Christo”, nahmen is mit frank und frei etwas zu ernst und randalierten, inkl. körperlicher Übergriffe, durch die Nacht. Aufgrund der unüberschaubaren Lage brachen wir auch einen Tag eher ab, als geplant. Das war aber auch der einzige Wermutstropfen, wir hoffen einfach, dass die Orga das ebenso souverän unter Kontrolle bringt, wie ihre anderen Aktionen!

Willkommen

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Das Leben der Wikinger, aufgerollt aus der Sicht eines nörgelnden Waldläufers und Pragmatikers!

Wenn ihr mehr über den Autor wissen möchtet, klickt einfach hier für weitere Infos!

Ansonsten wünsche ich viel Spaß auf der Seite!

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